kurzgeschichten


Islamische Kurzgeschichten.........

Seltsam, nicht wahr?


Seltsam, da ein Zehn-Mark-Schein so gro aussieht, wenn man ihn in einer 
Moschee spendet, aber so klein, wenn man ihn ins Einkaufszentrum bringt.
 

Seltsam, wie lange es dauert, Allah fr eine Stunde zu dienen, aber wie 
schnell eine Mannschaft sich vorbereitet, um stundenlang zu spielen.
 

Seltsam, wie lang ein paar Stunden bei religisen Pflichten scheinen, aber 
wie kurz sie sind, wenn man einen Film anschaut.
 

Seltsam, da wir beim Bittgebet nicht wissen, was wir sagen sollen, aber 
keine Schwierigkeiten haben, etwas zu finden, ber das wir im Gesprch mit
einem Freund sprechen.
 

Seltsam, wie gespannt wir werden, wenn ein Fuballspiel in die Verlngerung
geht, aber wie rgerlich wir werden, wenn ein islamischer Vortrag lnger 
als die vorgesehene Zeit dauert.
 

Seltsam, wie schwer es ist, einen Vers aus dem Qur'an  zu lesen, aber wie 
leicht es ist, mehrere Seiten eines Bestsellerromans zu lesen.
 

Seltsam, wie sehr die Leute bei einem Spiel oder Konzert in der ersten 
Reihe sitzen wollen, sich aber in der hintersten Reihe der Moschee drngeln.
 

Seltsam, da wir zwei oder drei Wochen vorausplanen mssen, um ein 
religises Ereignis in unserem Terminkalender unterzubringen, da wir 
jedoch fr eine Unterhaltung unsere Termine selbst im letzten Moment ndern knnen.
 

Seltsam, wie schwer es manchen Leuten fllt, einen einfachen islamischen 
Artikel gut genug zu lernen, um ihn anderen mitzuteilen, aber wie leicht es 
denselben Leuten fllt, Klatsch ber jemandem zu verstehen und zu 
wiederholen.
 

Seltsam, wie sehr wir einer Zeitung Glauben schenken, aber das, was der 
Qur'an sagt, in Frage stellen.
 

Seltsam, wie alle in den Himmel kommen wollen, vorausgesetzt, da sie nicht 
irgend etwas glauben, denken, sagen oder tun brauchen, was Allahs Wille ist.
 

Seltsam, nicht wahr? Nicht wirklich. 
 

Es ist ein ernster Denkansto fr unseren Verstand.
Mge Allah uns vergeben.

Amin
 

 

Nasrudin als Fhrmann

Nasrudin setzte [ als Fhrmann] einen Pedanten (Schif) ber ein strmisches Wasser.
Als er etwas sagte, das grammatikalisch nicht ganz richtig war, fragte ihn der Gelehrte:

"Haben Sie denn nie Grammatik studiert?"
"Nein."
"Dann war ja die Hlfte Ihres Lebens verschwendet!"
Wenige Minuten spter drehte sich Nasrudin zu seinem Passagier um:
"Haben Sie jemals schwimmen gelernt?"
"Nein. Warum?"
"Dann war Ihr ganzes Leben verschwendet - wir sinken nmlich!" (12)

-----------------------------------------------------------------------------------------

Nasredin Hodscha und der Kirschbaum

Eines Tages sa Nasredin Hodscha unter einem Kirschbaum und dste.
Gegenber befand sich ein Feld mit Wassermelonen. Vertieft in die Betrachtung der Melonen, begann Nasredin sich zu wundern.
Er sagte zu sich: "Seltsam ist, da solch groe Frchte wie die Wassermelonen an solch zarten Struchern wachsen, und solch kleine Frchte wie die Kirschen ber mir an einem so groen Baum. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Ist dem Schpfer nicht etwa doch ein Fehler unterlaufen?"
In diesem Moment fiel eine Kirsche vom Baum direkt auf Nasredins Kopf, so da er rief: "Gepriesen sei Gott, der Allmchtige, der Allweise. (13)

-----------------------------------------------------------------------------------------

Die Geschichte von dem Inder, der sich mit seinem Freund ber eine bestimmte Handlung stritt und nicht merkte, dass auch er daran beteiligt war

Vier Inder gingen in eine Moschee; sie beugten ihre Hupter und warfen sich zum Gotteslob nieder.
Jeder verrichtete den takbr nach dem nyyat und begann unterwrfig und demtig zu beten.
Der Muezzin kam, und einem von ihnen entschlpfte die Bemerkung: "O Muezzin, hast du zum Gebet gerufen? Ist es Zeit?"
Der zweite Inder fhlte sich gezwungen, zu sagen: "He, du hast geredet, und dein Gebet ist ungltig."
Der Dritte sagte zum Zweiten: "O Onkel, warum tadelst du ihn? Sag es zu dir selbst.
Der Vierte sagte: "Gott sei gelobt, dass ich nicht in die Grube gefallen bin, wie diese drei."
Also waren die Gebete aller Vier verdorben; und die Fehlersucher waren noch mehr abgewichen als der Erste.
Oh, glcklich ist die Seele, die ihren eigenen Fehler sieht, und die, wenn jemand einen Fehler benennt, diesen auf sich nimmt!
Denn eine Hlfte jedes Menschen gehrt zum Reich der Fehler, und seine andere Hlfte zum Reich des Unsichtbaren.
Weil du zehn Wunden auf deinem Kopf hast, musst du dir selbst einen Verband anlegen.
Den Fehler bei sich selbst suchen ist das Heilmittel; erst wenn das Herz gebrochen ist, ist die Gelegenheit fr "Habe Mitleid."
Wenn du keinen solchen Fehler hast, sei dir nicht sicher; vielleicht tritt dieser Fehler spter bei dir auf.
Du hast Gott nicht sagen gehrt: Frchtet euch nicht; warum hltst du dich dann fr sicher und glcklich?
Jahrelang lebte Ibls in gutem Ruf; er wurde entehrt; merke dir seinen Namen.
Seine Vorzglichkeit war in der Welt berhmt; sein Ruhm wendete sich, wehe ihm!
Strebe nicht nach Ruhm, bis du sicher bist; wasche dir die Angst vom Gesicht und zeige es erst dann!
Solange dein Bart nicht wchst, mein guter Mann, spotte nicht ber einen Anderen, der ein glattes Kinn hat.
"Denke daran, dass Ibls Seele geprft wurde, bis er strzte und zur Warnung fr dich wurde."
Du bist nicht gefallen, um eine Warnung fr ihn zu werden. Er hat das Gift getrunken; iss du seinen Zucker!

 

 

www.beepworld.de/members68/miroglu2301  

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!